Gutachten

über die

Schadensfeststellung

Gutachten über die Schadensfeststellung und die Schadensermittlung durch fehlerhaftes Befüllen von Siloschläuchen

und die

Schadensermittlung
durch fehlerhaftes Befüllen von Siloschläuchen

Auftraggeber
Agc. Gr.
Landwirtschaftliche Produktions- und Handelsgesellschaft mbH & Co KG
0000 Gr.
Pr.-N.-Str. 6
Landkreis K.
S.

 

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Auftrag und Auftraggeber
  2. Wertermittlungsstichtag
  3. Anlaß
    1. Vorgeschichte
  4. Bewertungsmetodik
    1. Schadensursache
      1. Schadensbeschreibung
    2. Schadenshöhe
      1. Futterverlust
      2. Sonstige Kosten der Futterbeschaffung
      3. Milchleistungseinbruch
      4. Tierverluste
  5. Zusammenfaßung
  6. Quellenverzeichnis
  7. Anlagen

 

 

1. Auftrag und Auftraggeber

Mit Datum vom 15.12.1997 beauftragt das Agc. Gr. Landwirtschaftliche Produktions- und Handelsgesellschaft mbH & Co KG mit Sitz in 0000 Gr., vertreten durch den Geschäftsführer Herrn J., den Unterzeichner mit der Ermittlung der Schadensursachen und der Schadensersatzwertermittlung bei Gras- und Maissilage in Siloschläuchen.

 

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2. Wertermittlungsstichtag

Es wurden zwei Ortstermine durch den Gutachter und zwei Probeentnahmetermine durch den Bevollmächtigten des beauftragten Untersuchungslabors A. GmbH Sachsen - Herrn L. - durchgeführt. Herr Lindner ist bestellter Probenehmer des Vereins Futtermitteltest e.V.

Die Ortstermine mit dem Gutachter fanden am

16.12.1997 (1) in der Zeit von 10°° bis 13°° und am 27.02.1998 (2) in der Zeit von 10°° bis 13.°°

statt. Anwesend waren zum Termin 1 Herr Gl., der Leiter der Außenwirtschaft des Agc., am Termin 2 der Geschäftsführer Herr J. (Besprechungsteil) und Herr St., Leiter der Milchproduktionsanlage (MPA) des Agc. (Besprechungsteil und Besichtigung), beide Agc. Gr..

Die Probenahmetermine fanden am

22.12.1997 und am 06.01.1998

statt. An den Probenahmeterminen nahm neben dem Probenehmer jedesmal Herr Gl. teil. Vertreter der Fa. B. AG mbH B. waren mit Telefax vom 18.12.1997 (Anlage A1) zu dem Probenahmetermin geladen. Laut Protokoll des Probenehmers waren Vertreter der Fa. B. am 22.12.1997 und 06.01.1998 nicht anwesend (A2).

 

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3. Anlaß

Anlaß ist die schlechte, die Tiergesundheit gefährdende Silagequalität beim und nach dem Öffnen der Siloschläuche an der Stallanlage L. und die dadurch entstehenden Probleme für den Milchviehhalter.

3.1. Vorgeschichte

Die Auftraggeberin bewirtschaftet an mehreren Standorten in mehreren Ortschaften Milchvieh- und sonstige Rinderställe. Nachdem nach der Wende die LPG (P) auf die zwei LPG (T)`s der Kooperation aufgeteilt wurde, waren die vorhandenen Großsilos nicht mehr rationell zu bewirtschaften. Daher entschloß sich die Betriebsleitung an den Ställen direkt zu silieren. Um sich die Baukosten für die notwendigen Silobehälter zu sparen, wählte der Betrieb das Siloschlauchverfahren zur Silageproduktion und -lagerung.

Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein in den westlichen Bundesländern und in USA entwickeltes Schlauchpressverfahren, bei dem das Erntegut mit Hilfe einer Presse in die Siloschläuche gepresst wird. Verwendet wird eine Presse der Firma XY Typenbezeichnung X.

Abb 1. Silageschlauch (Mais) in Gr.

 

Abb. 2 Befüllende mit Gasablaßventil in Westsachsen

Die verwendeten Siloschläuche bestehen aus UV-beständigen Polyethylen, welches innen schwarz und außen weis ist (siehe nächste Seite). An einer Seite sind neben der Schrift Streifen aufgedruckt, die über den Pressdruck Auskunft geben. Die an beiden Seiten offenen Schläuche werden mit Spezialverschlüssen oder mit Sand oder durch Einschlagen unter den befüllten Schlauch verschlossen. Nach Abschluß des Befüllens wird in das Ende des Schlauches ein Ventil eingesetzt, das dafür Sorge trägt, daß Gase aus dem Schlauch entweichen können ohne das Sauerstoff eintritt. Dieses Ventil ist mit einem Schieber versehen, der sofort nach dem Befüllen und Verschliessen des Sackes geöffnet wird und nach Beendigung des Gärprozesses, ca. eine Woche nach der Befüllung, geschlossen werden muß.

An der Presse selbst sind links und rechts neben der Schlauchaufnahme zwei Seilwinden angebracht, die sich entsprechend dem eingestellten Druck abwickeln und dabei den Vortrieb der Maschine bewirken. Während des Vortriebes wird der Schlauch an der Befüllstelle abgelegt, so daß sich nicht der Schlauch bewegt sondern die Presse mit dem restlichen noch zu befüllenden Schlauch.

Abb. 3 Gasablaßventil

In den nachstehenden Bildern ist die Presse abgebildet:

1 = Presswelle, die das Material in den Schlauch preßt
2 = Schlauchtrichter
3 = Leerschlauchaufnahme
4 = Seilwinde - von diesen Seilwinden sind zwei Stück links und rechts angebracht. Die Seilwinde wird über Hydraulikmotoren auf- und abgewickelt. Der Schlauch wird gegen den Widerstand der Seilwinden gepreßt. Die Winden sind syncronisiert.
5 = Futteraufnahme und Einspeisung
6 = Steuerstand mit den Steuerhebeln und dem Druckmanometer über die der Pressdruck vom Maschinisten eingegeben wird.

Abb. 4 Schlauchpresse in Straßentransportstellung (kl. Gerätetyp als die im Schadensfall verwendete Maschine, Unterschied besteht darin, daß die X einen eigenen Pressmotor aufgebaut hat. Das gezeigte Model wird über die Schlepperzapfwelle angetrieben)

 

Abb. 5 Schlauchpresse

Wegen der hohen Kosten der Anschaffung der Technologie werden diese Geräte entweder von Lohnunternehmern oder von landw. Betrieben überbetrieblich eingesetzt. Der Vorteil der Siloschläuche gegenüber festen Horizontalsiloanlagen liegt in den primär nicht notwendigen Baukosten eines Silo`s. Darüber hinaus ist der Landwirt in der Frage des Lagerortes wesentlich flexibler, da er die Siloschläuche überall ablegen und befüllen lassen kann, sofern es sich um eine plane Fläche ohne größeren Steinbesatz handelt.

Abb. 6 Druckregelseilwinde (4) und Steuerstand mit Steuerung (6) auf der Schlauchpresse

 

Abb. 7 Widerlager gegen das das Ende des Schlauches gepreßt wird - links und rechts erkennbar die beiden Anhängungen der Seilwinden

Das Agc. Gr. hat sich wegen der fehlenden Silobehälter in Stallnähe für dieses verfahren entschieden und daher mehrmals jährlich die Fa. B. A.G.aus B. mit der Erstellung der Siloschläuche beauftragt. Nach vorheriger Terminabsprache wurde an einem oder mehreren Tagen Gras- oder Mais in die Schläuche gepresst. Zu diesem Zweck wurden vom Lohnunternehmer die Presse und zwei Rückwärtskipper zusammen mit einem Maschinisten zur Bedienung der Presse gestellt. Auch die leeren Schläuche samt der Ventile und der Spezialklebebänder zur Abdichtung möglicher Löcher liefert der Lohnunternehmer.

Bei der Fa. B. AG mbH B. kommt dazu, daß sie der Importeur des aus den Vereinigten Staaten stammenden Verfahrens ist. Nach Schwierigkeiten mit den aus den USA gelieferten Leerschläuchen fand die Fa. B. AG mbH B. in den Jahren 1995/96 einen deutschen Hersteller, der nun diese Schläuche fertigt. Die Vertreter der Auftraggeberin berichten übereinstimmend mit anderen Betrieben, die dem Unterzeichner, nicht dem Auftraggeber bekannt sind, das es seit dieser Zeit wiederholt Probleme mit der Qualität der Schläuche gibt.

Normalerweise faßt ein Schlauch bei voller Länge von ca. 72 m ca. 300 t Silage. Wegen der physikalischen Eigenschaften des Schlauches ansich ist theoretisch eine optimale Silagegewinnung möglich, was auch von allen Anwendern bestätigt wird. Die für die Gewährleistung des Erfolges einzuhaltenden Parameter sind:

- ein nicht zu hoher Trockensubstanzgehalt > 45 %,
- ein geringer Rohaschegehalt < 100 g/kg
- eine gleichmäßige, nicht zulange Hächsellänge
- eine plane, steinfreie Lagerfläche
- Schutz vor Krähenschlag (besonders bei Maissilage)
- durchgehendes Befüllen des Schlauches
- gleichmäßiger Pressdruck, sodaß sich die Messtreifen nicht über 14,5 cm dehnen (Reisgefahr), aber auch nicht wesentlich darunter bleiben

Folgende Ansprüche werden definitionsgemäß an eine optimalvergorene Silage gestellt:

A. Grassilage

Unter Grassilage versteht der Landwirt sowohl Silage, die aus Wiesengras als auch aus Feldgrasbeständen besteht. Wesentlichster Unterschied dabei ist die Zusammensetzung des Aufwuchses. Wärend in einer gesunden Wiese bis zu 40 verschiedene Gräser,Kräuter und Kleearten vorkommen können und somit zu einer für das Rind wohlschmeckenden Mischung führen, handelt es sich bei Feldgrasbeständen in der Regel um Aufwuchs einer bestimmten Grassorte oder einer gezielten Gräser/Kleemischung mit 3 bis 5 Komponenten.

Wesentlichester Parameter für den optimalsten Schnittzeitpunkt ist das Entwicklungsstadium der Obergräser, ( im Stadium Ende Schossen / Anfang Ähren-/Rispenschieben). Zu diesem Zeitpunkt hat die Pflanze ihre Nährstoffe noch nicht für die Blütenbildung aufwenden müssen, so daß der Energie- und der Rohproteingehalt optimal ist. Dabei ist zu berücksichtigen, das der erste Aufwuchs eines Jahres der gehaltvollste ist. Bei einer mehrschnittigen Wiese sinken Mengen und Nährstofferträge von Schnitt zu Schnitt deutlich ab. Wird dieses Futter nun nicht zu tief geschnitten um eine Verschmutzung des Futters zu verhindern und wenigstens einen Tag an der Sonne getrocknet, dann erreicht das Siliergut eine Trockensubstanz zwischen 25 % und 35 %. Mit dieser Trockensubstanz ist die ideale Silierqualität erreicht.

Ideale Futterparameter

Trocken-
masse
in % der
Frisch-
masse
Rohfaser-
gehalt
in
g/kg TM
Rohprotein-
gehalt abhängig von Aufwuchs
g/kg TM
Nettoenergie-
lactation
(NEL)
MJ/TM
pH-Wert Essig-
säure-
gehalt
% / kg TM
Butter-
säure-
gehalt
% / kg TM
Ammoniak-
stickstoff-
gehalt
%
30-35 18-25 150 - 250 > 6 < 4,5 < 3,5 < 0,3 < 10

 

B. Maissilage

Anders als bei Grassilage wird Mais in unseren Breiten nur einmal jährlich geerntet. Dabei ist der Mais eine sehr schnellwüchsige Pflanze, die, wenn sie das Jugendstadium überschritten hat, normalerweise keinerlei Pflege mehr braucht. Silomais erreicht seinen günstigsten Silierzeitpunkt Ende September Anfang Oktober, wenn die Körner teigreif und die Pflanzen selber noch grün sind. Da Mais keinerlei Frost verträgt, sagt die Regel, daß er spätestens 10 Tage nach dem ersten Frost geerntet sein sollte. Wird der Mais in der Teigreife geerntet und siliert, dann verfügt er, so die Witterung trocken war, über folgende Parameter:

Trocken-
masse
in % der
Frisch-
masse
Rohfaser-
gehalt
in
g/kg TM
Rohprotein-
gehalt abhängig von Aufwuchs
g/kg TM
Nettoenergie-
lactation
(NEL)
MJ/TM
pH-Wert Essig-
säure-
gehalt
% / kg TM
Butter-
säure-
gehalt
% / kg TM
Ammoniak-
stickstoff-
gehalt
%
30-35 15 - 20 ca. 150 > 6,5 < 4,3 < 3,5 < 0,3 < 10

 

4. Bewertungsmetodik

Abb. 8 Die beiden schadhaften Siloschläuche in L. rechts Maissilage, links Grassilage

 

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4.1. Schadensursache

Die Ermittlung der Schadensursache erfolgt durch das Messen der Dehnstreifen und dem Vergleich erfolgreich silierter Schläuche mit den schadhaften Schläuchen. Dabei wird versucht nur die vorgefunden Fakten in die Analyse einzubeziehen, wobei die Angaben des Betriebes über Silierzeitpunkt und andere Auffälligkeiten in die Betrachtung dort einbezogen werden, wo dies geboten erscheint. Schließlich untermauern Futteranalyseergebnisse die zu entwickelnde Schadensursachentheorie.

 

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4.1.1. Schadensbeschreibung

Arbeitshypothese:

Wegen des Zeitmangels, verursacht durch die drückende Auftragslage, wurde der Preßdruck erheblich reduziert.

A. Grassilageschlauch

Fakten

1. Beim Öffnen des Schlauches mußten die ersten ca. 10 m verworfen werden, da das Futter völlig verfault war1.

Dieses Phänomen läßt den Schluß zu, daß in den Siloschlauch Luft und damit Sauerstoff eingedrungen ist, der das Erntegut durchfluten konnte und zu Fehlgärungen , hervorgerufen durch Fäulnisbakterien, führte. Nun ist dieses Problem bei Silobehältnissen nie zur Gänze ausschließbar, es entsteht immer dort, wo der Verdichtungsdruck nachläßt und Sauerstoff in den Gärprozeß eingreifen kann. Bei Rundsilobehältern geschieht dies an der Befüllgrenze, die wegen der geringen Oberfläche zwischen Erntegut und Umgebungsluft einfach zu verschließen sind. Durch den hohen Eigendruck des Erntegutes kommt es selten bis nie zu umfangreichen Fehlgärungen unterhalb der Grenzschicht. Bei Horizontalbehältern (sog. Fahrsilos) sorgen schwere Maschinen für die Verdichtung, die ein Eindringen oder Verbleiben von Sauerstoff in das Erntegut wärend des Gärprozesses verhindern soll. Dennoch läßt sich eine Faulschicht im Bereich der Grenzschicht nicht verhindern und muß abgeschaufelt werden. Moderne Verschlußsysteme sorgen heute dafür, daß die Fäulnisschicht verschwindend gering ist.

Bei Siloschläuchen ist die Presse für das Auspressen des Sauerstoffes zuständig und einziges Mittel. Bei richtigem Preßdruck legt sich das Erntegut an den Schlauchwänden an und drückt den Sauerstoff aus dem Schlauch. Durch das Ventil entweichen im Verlauf der Gärung die entstehenden Gärgase.


1 Angaben des Stalleiters Hr. Stegmann

 

2. Die Form des Schlauches zeigt einen nach einer Seite (davorstehend rechts) eingefallenen Schlauch, dessen gegenüberliegende Seite (davorstehend links) noch steht.

Abb. 9 zeigt einen Grassilageschlauch in Westsachsen
Abb. 10 zeigt einen Grassilageschlauch in Gr., hergestellt einen Tag vor dem Silageschlauch in L.
Abb. 11 zeigt den schadhaften Grassilageschlauch in L. von hinten
Abb. 12 zeigt den zweiten in Gr. liegenden Grassilageschlauch

Abb. 9 und 10 Abb. 11 und 12

Was beim Vergleich der Fotos sofort auffällt, ist die breite ausladende Form des L.er

Schlauches gegenüber den drei Vergleichen. Die drei Vergleichsschläuche sind alle wesentlich runder, die Ausbuchtungen sind nicht durchgängig sichtbar.

Bei gleichbleibend hohem Druck wird sich der Kunststoffschlauch, der kreisrund geblasen oder gezogen (Extruderverfahren) ist, im wesentlichen als formstabil erweisen, da der Inhalt eine strukturierte Masse ist. Die eher kubische Form des Siloschlauches in L. weist gerade diese kreisrunde Form nicht auf. Da die Schlauchfolie von einer hohen Festigkeit ist bedeutet dies einen zu geringen Druck.

 

3. Auf der rechten Seite im Bereich der Sickersaftsammelzone haben sich stecknadelgroße Löcher gebildet.

Eine Ursache ist klar nicht erkennbar. Mechanische Verletzungen scheiden wahrscheinlich aus, da die Löcher für klassische Stichverletzungen zu klein sind. Auch berichten andere Schlauchnutzer aus Westsachsen, daß ihnen dieses Phänomen bekannt ist. Immer dort, wo sich Sickersaft bildet und stehen bleibt, entstehen diese winzigen Löcher.

Eine schlüssige Erklärung für das Entstehen dieser Löcher hat der Unterzeichner zum Zeitpunkt der Gutachtenerstattung nicht.

Abb. 13 u. 14 2 Löcher in der Siloschlauchwand in L. - durch den Frost ist der auslaufende Sickersaft gefroren

 

4. Die Dehnung der Meßstreifen liegt unter 14 cm.

Wie bereits ausgeführt, sollten die Meßstreifen, die ein Indikator für die Dehnung und den Druck darstellen, im befüllten Zustand immer zwischen 14,5 und 15 cm lang sein. Die nachstehenden Abbildungen zeigen, daß dieses Kriterium weder in Gr. noch in L. eingehalten ist.

Abb. 15 u. 16 zeigt zweimal den geöffneten Grassilageschlauch in Gr. an zwei unterschiedlichen Stellen

 

Abb. 17 Grassilageschlauch in L.

Der Grassilageschlauch in L. erreicht gerade mit Mühe die 14 cm-Marke. Würde der Teststreifen weiter oben wie bei dem benachbarten Maissilageschlauch und nicht im Bereich der Ausbauchung liegen, dann wäre auch hier das Maß gering. Dies ergibt sich aus der Physik der Kräfte, da in der Ausbauchung die Druckkräfte des vergorenen Erntegutes höher sind als oberhalb der Ausbauchung.

Abb. 18 L.er Maissilageschlauch Abb. 19 L.er Grassilageschlauch

Die Schläuche sind für eine Dehnung der Meßstreifen bis 15,5 - 16 cm ausgelegt. Bei Dehnungen über 17 cm berichten erfahrende Pressenbetreiber von Schlauchplatzungen.

 

5. Der Schlauch weist keine nennenswerten offenen Verletzungen auf.

Verletzungen an der Schlauchhaut entstehen durch unachtsames Hantieren in unmittelbarer Nähe des Schlauches, durch Probenahme, durch Vandalismus und durch Vogelschlag. Letzteres kommt bei Grassilage so gut wie nicht vor. Da sich Verletzungen auch nicht vermeiden lassen, werden diese Stellen mit dem Spezialband zugeklebt.

Abb. 20 Mit dem Klebeband reparierte Stelle, daneben neuer Riß (L. Grassilageschlauch)

Die vorstehend gezeigten Verletzungen der Schlauchhülle sind anläßlich eines Besuches des Vertreters der Fa. B., Hr. K. entstanden. Hr. K. wollte die Schadensursachen ermitteln und sich von dem Silagezustand im Bereich des Schlauches informieren2.


2 Aussage Hr. Gl. anläßlich des ersten OT

 

6. Innerhalb des Grassilageschlauches haben sich Luftkanäle ausgebildet.

Durch das Auseinanderfallen des Grassilagegutes im Schlauch entstanden Hohlräume, die mit der Öffnung des Schlauches dem Sauerstoff freien Zugang zu der Silage gewährten. Dadurch konnte der Fäulnisprozeß fortdauern und die Silage zerstören. Da die Entnahme immer nur in den Mengen des täglichen Futterbedarfes erfolgen kann und die Verdichtung des Erntegutes durch das Ausseinanderfallen stark beeinträchtigt war, konnten die Fäulnisbakterien ungehindert in den Futterstock eindringen.

Folgerichtig berichtet der Stalleiter Hr. Stegmann auch anläßlich des zweiten Ortstermins, daß der Grassilageschlauch in den letzten 5 - 10 m nicht zu verfüttern war und komplett verworfen werden mußte.

Abb. 21 und 22 Abb. 23 und 24

Die Abbildung 21 zeigt den Grassilageschlauch von hinten. Erkennbar die Bereiche an denen der Schlauch nach links eingebrochen ist. Abbildung 22 zeigt den eingebrochenen Bereich aus der Nähe und veranschaulicht die durch den Einbruch entstandenen Luftkanäle (blau). Als Gegenstück ist auf Abbildung 23 der selbe Schlauch nur auf der rechten Seite oder von vorne links zu sehen. In diesem Bereich ist der Schlauch stehen geblieben und konnte seine Konturen behalten. Die Abbildung 24 stellt eine Nahaufnahme des auf Abbildung 22 markierten Bereiches dar und läßt die unter den überspannten Bereichen liegenden Hohlräume erahnen.

Ensprechend dem Gesagten über die Qualität von guter Silage zeigt der Futterstock des Grassilageschlauches dann auch die erwarteten Fäulnisbereiche. Diese konzentrieren sich auf den Bereich von vorne rechts.

Skizze "Querschnitt des Siloschlauches"

Skizze "Längsschnitt des Silostockes"

Abb. 25 und 26 Abb. 27 und 28

Abb. 25 zeigt den Querschnitt der Anschnittfläche des L.er Grassilageschlauches. Erkennbar rechts oben die Fäulnisnester, die in der folgenden Abb. aus der Nähe zu besichtigen sind. Um die Qualitätsunterschiede besser zu verdeutlichen ist in der Abb. 27 die Silage aus Gr. abgelichtet. Die Farbunterschiede sind bei gleichen Lichtverhältnissen zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen (beide am 1. OT) gut erkennbar.

Die beiden Abb 28 und 29 dokumentieren die Ausmaße des Querschnittes die für die Ermittlung der Schadenshöhe nachfolgende wichtig sind.

Abb. 29

Auswertung des Untersuchungsbefundes

Die Probenahme erfolgte an zwei Tagen durch einen vereidigten Probenehmer. Dabei wurden die Proben von Hand aus dem Bereich der Anschnittfläche entnommen. Zur besseren Differenzierung des Schadbildes hat der Unterzeichner vor der Probenahme den Siloschlauch in Viertel geteilt (siehe Skizze). Beginnend vorstehend links oben mit 1 erfolgte die Nummerierung im Uhrzeigersinn. Durch die zweimalige Entnahme der Proben im Abstand von zwei Wochen war auch gewährleistet, das nicht nur punktuelle Schäden eine Aussage über den gesamten Futterstock ergeben, sondern das gesamte Ausmaß des Schadens erfaßt wird.

Neben der klassischen Futtermittelanalyse nach Weender wurde das Futter auf Hefen und Schimmel untersucht und der Säuregehalt festgestellt.

Mit Hilfe der Weenderanalyse werden die für die Futterrationsberechnung notwendigen Daten ermittelt. Wesentlichste Schwerpunkte sind die Ermittlung des Gehalts an Trockenmasse im Frischfutter, die Energie, des verdaulichen Rohprotein, die Asche und der Rohfasergehalt.

Untersuchungsergebnis zusammengefaßt

Bezeichnung Viertel 1 Viertel 2 Viertel 3 Viertel 4
sensorischer Befund ohne Beanstandung Fäulnisgeruch, vereinzelt Schimmelnester leichter Fäulnisgeruch, kein Schimmel, naß, keine Hitzeschäden scharfer Silagegeruch, naß, keine Schimmel, keine Hitzeschäden
Konser-
vierungserfolg
sehr gut sehr schlecht schlecht gut
pH-Wert 4,4 6,7 4,7 4,5
Trockenmasse g/kg Frischfutter 311 253 237 222
Rohasche (Sand) g/kg TM 165 172 149 139
verdaul. Rohprotein g/kg TM 122 121 123 144
Rohfaser g/kg TM 271 312 287 288
Netto-Energie-
Laktation MJ/kg TM
5,48 5,24 5,47 5,59
  22.12.97 7.1.98 22.12.97 7.1.98 22.12.97 7.1.98 22.12.97 7.1.98
mykologischer Befund hochgradig G Hefen, k. Schimmel niedriger G Hefen, k. Schimmel hochgradig Hefen, k. Schimmel hochgradig Hefen, k. Schimmel hochgradig Hefen, k. Schimmel niedriger G Hefen, k. Schimmel geringer G Hefen, k. Schimmel geringer G Hefen, k. Schimmel
Säuregehalt                
Essigsäure 0 7 8 13 8 13 0 7
Buttersäure 50 20 0 7 0 7 50 20
Milchsäure 15 18 9 17 9 17 15 18
Säuregehalt gesamt 65 45 17 37 17 37 65 45

Mit Hilfe der mykologischen Untersuchung wird der Gehalt an Pilzen ermittelt. Diese Untersuchung ist die wesentlichste, wenn es darum geht die Verwertbarkeit des Futters festzustellen. Auf die Folgen der Verfütterung kontaminierten Futtters wurde bereits eingegangen. Somit ist nur Futter verwendbar, das über keine oder nur geringe Belastungen mit Hefe- oder Schimmelpilzen verfügt.

Die dritte Untersuchung gibt Aufschluß über den Gärverlauf. Dabei ist die gewünschte Säure die Milchsäure, die unerwünschten Säuren die Butter- und die Essigsäure. Während Buttersäuregärung für einen hohen Schmutzanteil spricht, deutet Essigsäure auf eine Sauerstoffzufuhr während der Gärung hin. Mit Hilfe eines Punkteschlüssels wird die Wertigkeit der einzelnen Säuren auf die Silagequalität ermittelt. Dabei erhält ein hoher Gehalt an Butter- oder Essigsäure wenige Punkte, ein hoher Gehalt an Milchsäure eine hohe Punktzahl.

Entsprechend dem ermittelten Untersuchungsergebnis ergibt sich folgende Futterverwertungssituation:

Bei dem zu bewertende Erntegut handelt es sich um ca. 10 bis 14 Tage zuspät geerntetes Grünfutter, das einen für beste Grassilage zu geringen Trockensubstanzgehalt hat. Im Silageschlauch ist das Futter der oberen beiden Viertel zu Lasten der beiden unteren Viertel nachgetrocknet. Der späte Schnittzeitpunkt in der Blüte bedingt den zu hohen Rohfasergehalt bei zu geringer Energie- und Rohproteinausbeute. Durch die Erntetechnik ist das Grüngut überdurchschnittlich mit Sand (Rohasche) belastet. Fütterungsphysiologisch betrachtet handelt es sich bei der Grassilage um eine Silage mittlerer Qualität.

Der erhöhte Sandanteil kann nicht als Auslöser der Fäulnis angenommer werden, da ansonsten der Buttersäuregehalt erhöht wäre und es im Futterstock keine gravierenden qualitativen Unterschiede gäbe. Ebensowenig kann der geringe Trockensubstanzanteil Auslöser der Fehlgärungen sein, da dann insbesondere das 4. Viertel am ehesten betroffen wäre und nicht das 2. Viertel mit einer wesentlich höheren Trockensubstanz.

Die vorgefundenen Fakten und das Ergebnis der Laboruntersuchungen lassen nur den Schluß zu, daß es sich bei der Ursache der Fäulnisbildung im Silageschlauch um eine Fehlgärung durch Sauerstoff handelt. Diese These wird durch den erhöhten Essigsäuregehalt gestützt.

Entsprechend der drei Untersuchungen kann der Futterstock in zwei unterschiedliche Bereiche eingeteilt werden. Während die Viertel 1 und 4 als grundsätzlich verfütterbar anzusehen sind, ist die Hälfte der Viertel 2 und 3 generelle zu verwerfen. Bei den Viertel 2 und 3 fallen alle drei Untersuchungen gleich negativ aus, so daß in diesem Bereich das Ergebnis eindeutig ist.

Weshalb die mykologische Untersuchung bei der ersten Probenahme für das 1. Viertel derart schlechte Werte aufweist ist nicht erkennbar. Als Erklärung käme in Frage, daß der Stock vor der Probenahme über zwei bis drei Tage nicht vorgetrieben wurde und sich somit die Pilze und Essigsäurebakterien ausbreiten konnten.

Zusammenfaßend kommt der Unterzeichner zu dem Ergebnis, daß ein zu geringer Preßdruck ursächlich für die schlechte Silagequalität ist. Diese Theorie wird auch von der Aussage gestützt, das die Silierung in L. am dritten aufeinanderfolgenden Tag erfolgte und der Lohnunternehmer unter erheblichem Zeitdruck stand3 (geringerer Preßdruck = höhere Befülleistung).


3 Aussage Hr. Gl. anläßlich des ertsen OT

 

B. Maissilage

Silierzeitpunkt 26.09.1997

Fakten

1. Die Presse verfügt bei voller Leistung über eine begrenzte Kapazität.

Da in L. der zu silierende Mais direkt neben dem gewählten Lagerplatz stand, war die Kapazität an Transportgeräten zwischen Feldhächsler, der den Mais erntet, hächselt und auf die Transportfahrzeuge lädt und der Presse zu hoch. Dadurch kam es zum Stau der Fahrzeuge vor der Presse.

 

2. Der Siliertag in L. war erneut der dritte und letzte Siliertag im Bereich des Agc.s. Am nächsten Tage mußte die Presse bereits auf einem anderen Betrieb laufen.

 

3. Der Futterstock ist mit Ausnahme des Kernbereiches, also dort wo die Presse ihre größte Kraft entfaltet, zu locker.

Abb. 30 Maissilageschlauch in L.

Gut erkennbar ist die unterschiedliche Färbung des Stockes. Wegen des anderen, gleichmäßigeren Hächselgefüges läßt sich Mais besser und dichter verpressen als Gras. Daher sind die Schläuche auch bei weitem formstabiler als bei Grassilage. Gerade deshalb ist die exakte Druckeinstellung aber von größter Bedeutung. Ordentlich verfestigte Maissilage kann mit bloßen Händen aus konventionellen Behältern nicht so ohne weiteres entnommen werden.

Gerade dies ist aber bei dem Maissilageschlauch in L. der Fall. Im Bereich der bräunlichen Verfärbung ist die Silage extrem locker und kann ohne Anstreckung entnommen werden. Während des 2. OT fielen immer wieder ganze Flächenstücke aus dem Schlauch. Darüber hinaus war es nicht möglich, trotz wiederholtem Abstechen der gesamten Anschnittfläche, eine schimmelfreie Randzone zu erreichen.

Schimmel kann sich allerdings nur dann innerhalb eines Futterstockes bilden, wenn ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Dies ist analog dem bei der Grassilage Gesagtem nur dann möglich, wenn das Erntegut nicht ausreichend verfestigt wurde. Ein wesentliches Indiz für dieses Aussage ist die Tatsache, daß in dem markierten Bereich keine Schimmelnester zu finden waren. Wogegen die Nester in erster Linie im Bereich der Ränder zu finden waren.

Abb. 31 und 32 Abb. 33 und 34

Die Schimmelnester sind auf den Abb. 32 und 33 rot markiert und gut erkennbar. Die Abb. 34 verdeutlicht das Problem der Zonenbildung. Während in der Mitte unten mit der Schaufel nur wenige lockere Körner abgerieben werden konnten, war es außen herum der gesamte Stock der nachgab (siehe auch die Haufen vor dem Stock).

Abb. 35 Anschnittfläche von links Abb. 36 Anschnittfläche von rechts

 

4. der Maissilageschlauch in L. wies einige Löcher, hervorgerufen durch Vogelschlag auf.

Obwohl durch den Betrieb eine zweite Folie auf dem Schlauch befestigt war, hackten sich die Tiere durch die Folie um an die Körner zu kommen. Normalerweise führen dies Vogellöcher zu einer Fäulnisschicht von ca. 10 cm, die sich auf der gesamten Oberfläche ausbreitet. Überlicherweise wird diese Schicht abgeschaufelt und verworfen. Bei dem Schlauch in L. stellt sich wegen der geringen Verdichtung diese Schicht nicht ein. Vielmehr war der ganze lockere Bereich des Futterstockes warm, was auf eine starke Verbrennungsaktivität der Essigsäurebakterien schließen läßt.

Normalerweise ist der Gärvorgang wenige Wochen (4-8 Wo) nach der Einlagerung abgeschlossen. Nicht so bei dem zu bewertetende Schlauch. Die Verbrennungstheorie wird auch durch den Untersuchungsbericht gestützt, der bei der sensorischen Prüfung zu dem Ergebnis kommt, das die Körner teilweise hitzegeschädigt sind.

Auswertung des Laborbefundes

Obwohl beim 1. OT von dem Maissiliageschlauch nicht die Rede war, hat der Betrieb von dem bestellten Probenehmer an den Probeentnahmeterminen auch Proben aus dem Maissilageschlauch in L. entnehmen lassen. Erst nachdem dem Betrieb das Ergebnis bekannt gegeben wurde, hat dieser den Auftrag des Unterzeichners erweitert.

Zusammenfaßung der Ergebnisse der Maisuntersuchung

Bezeichnung sensorische Prüfung Trocken-
masse g/kg Frischmasse
Rohasche
g/kg TM
verdaul. RP
g/kg TM
Rohfaser
g/kg TM
pH-Wert Netto-
Energie-
Lactation MJ/kg TM
Ergebnis ohne wesentl. Beanstan-
dung
378 45 137 197 4,2 6,52
mykologischer Befund 22.12.97
hoch-
gradiger Befall mit Hefen
07.01.98
geringer Befall mit Hefen
Essigsäure 2,95 0 Pkt.
Buttersäure < 0,01 50 Pkt.
Milchsäure 2,12 8
gesamt   58 Pkt.

Bei der Maissilage handelt es sich um eine zum richtigen Reifezeitpunkt geerntete Silage, die einen mäßigen Gärverlauf aufweist. Der hohe Trockensubstanzgehalt, die gute Hächselstruktur und die angeschlagenen Körner sind an sich die beste Voraussetzung für einen guten Gärverlauf.

Somit ergibt sich durch die Kombination - zu geringe Verpressung, verbunden mit einigen nicht abgedeckten Vogelschlaglöchern - die ideale Grundlage für die derzeit stattfindende Nachgärung und Schimmelbildung. Durch Nachgärung kommt es zu teils starker Erwärmung des Futterstockes und in der Folge zu Schädigungen des Rohproteins. Diese Schädigung zeigt sich an dem hohen NH4-Gehalt.

Zusammenfaßend kommt der Unterzeichner zu dem Schluß, daß der mäßige Gärverlauf eine Folge der schlechten Verpressung ist. Durch die Vogelschläge und das Eindringen von Sauerstoff in die nicht ordnungsgemäß verpreßte Silage entstehen unerwünschte Nachgärungen, wie sie eigentlich nur nach der Entnahme aus dem Silagestock dann entstehen, wenn das Futter zulange lose auf dem Futtertisch liegt. Um dieses unter Landwirten bekannte Phänomen des Nachgärens und Verderbens zu verhindern wurde der Siloblockschneider entwickelt, der aus den festen Silagestöcken Blöcke herausschneidet, die dann bis zur Verfütterung länger haltbar sind.

Im Ergebnis ist der Maissilageschlauch in L. wegen Fehlgärung und Verschimmelung nicht zu verfüttern.

 

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4.2. Schadenshöhe

Die Ermittlung der Schadenshöhe erfolgt für die verdorbenen Futtermittel nach der Substitutionsmethode. Dabei werden marktnotierte Futtermittel als Ersatz für die zu verwerfenden Futtermittel herangezogen. Sollten gleichwertige notierte Futtermittel nicht bekannt sein, dann kann auch über die Erzeugungskosten ein annähernd brauchbares Ergebnis erzielt werden.

Des weiteren ist zu untersuchen, welche Kosten dem Betrieb durch die verdorbenen Futtermittel entstanden sind, die ihm bei odnungsgemäßer Silierung nicht entstanden wären. Dies können einmal höhere Personal- und Technikkosten sein, wenn der Betrieb im Rahmen der Schadensminderung versucht hat das Futter mit gesundem Futter zu verschneiden oder das minderwertige Futter an andere Tiere, z.B. Rinderjungvieh zu verfüttern Dies können aber auch monetäre Verluste sein, die durch das Verfüttern dieses minderwertigen Futters entstehen. Dann nämlich, wenn das Futter verschimmelt oder verkeimt von lactierenden und/oder tragenden Milchkühen oder tragenden Färsen (tragendes Jungtier vor dem ersten Abkalben) gefressen wird und es zu Aborten, Kälbersterblichkeit oder Organschäden an den lactierenden Tieren kommt.

Der Gutachter zeigt hier nur die durch schadhaftes Futter hervorgerufenen Krankheitsbilder auf. Es ist Aufgabe der Tiermedizin den Nachweis der durch das Futter möglicherweise verursachten Erkrankungen zu erbringen. Zu diesem Zweck hat der Betrieb bereits den Tiergesundheitsdienst Sachsen eingeschaltet.

Wesentlichstes Problem bei den Erkrankungen durch verschimmeltes Futter sind Leberschäden und Schädigungen der Föten durch die Toxine der Schimmelpilze. Wärend sich die Früh- und Totgeburten schon kurze Zeit nach dem Verzehr des verseuchten Futters zeigen, sind Leberschäden Langzeiterkrankungen, die sich in den meisten Fällen nur dadurch bemerkbar machen, daß die Tiere früher aus der Produktion ausscheiden.

Neben dem unmittelbaren Auftreten von Krankheitsbildern sind weitere Schäden zu ermitteln und möglicherweise im Gutachten zu berücksichtigen. Durch das übelriechende Futter reduziert sich die Futteraufnahme der Tiere erheblich, so daß es zu einem Abfall der Milchleistung kommt.

 

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4.2.1. Futterverlust

A. Grassilage

1. Substitutionsverfahren

Bezeichnung Frisch-
masse
durch-
schnittl. TM
% /FM
TM im Silo-
schlauch
t
Rohfaser in der TM
%
verdauliches Rohprotein in der TM NEL in der TM Kosten der Erzeugung
DM
Silierte Futtermenge              
je kg TM   26   29 124 g 5,45 MJ  
Menge im Siloschlauch 300 26 78 29 9.672 kg 424,71 GJ  
Ersatzfuttermittel              
Heu - Ende Blüte              
je kg TM   86   30 107 g 4,37 MJ 0,20
t 64   55   5.885 kg 240,35 GJ 12.800,00
Kraftfutter E4/16%              
je kg TM   86   2 160 7,40 0,28
t 28   24   3.840 177,60 7.840,00
gesamt 92       9.725,00 417,95 20.640,00
Differenz         -53,00 6,76 -20.640,00

Das zu ersetzende Futter "Grassilage - 1. Schnitt in der Blüte" wird, bezogen auf die zu ersetzenden Hauptnährstoffkomponenten Energie und Eiweis unter Berücksichtigung der Rohfaserstruktur, durch Heu und Kraftfutter ersetzt. Diese Vorgehensweise bringt eine gesicherte Datenbasis, da sowohl für Heu4 als auch für Kraftfutter5 aktuelle Marknotierungen vorhanden sind. Die verbleibenden Differenzen können dabei außer Ansatz bleiben, da bei der Masse die Differenz vernachläßigbar ist.

Bei Heu wurde die selbe Grünfutterqualität wie die der zu ersetzenden Silage gewählt. Zu dem Preis der Marktnotierung, ausgewiesen als Erzeugerpreis, sind noch Händlerspanne und Transport hinzuzurechnen. Heu als Ersatzfuttermittel ist zwingend, da der Wiederkäuer wegen seines besonderen Verdauungssystems auf strukturierte Rohfaser angewiesen ist.Der Ersatz des verdorbenen Futters ausschließlich durch Kraftfutter würde in kürzester Zeit zum Totalverlust der Milchtiere führen.

Beim Kraftfutter wurde auf eine über der gängigen Norm liegenden Mischung zurückgegriffen. Derartige Mischungen werden von der Futtermischindustrie angeboten.

Das Substitutionsverfahren kommt zu dem Ergebnis, daß die Grassilage gepreßt in einem Siloschlauch am Standort L. einen Wert von 20.600,00 DM hat. Zu ersetzen sind jedoch lediglich 50%, mithin also 10.300,00 DM


4 Bay. Landw. Wochenblatt, Marktpreisberichterstattung Heft 10 vom 07.03.1998
5 DLZ, Marktspigel Heft 3/98

 

2. Produktionskosten

Der Verfasser greift hier, um das Gutachten nicht zu sehr auf zublähen auf die gängige Fachliteratur zurück. Unter dem Titel "Erfolgreiche Milchviehfütterung" veröffentlichen die Autoren D.Heller und V.Potthast in der Verlagsunion Agrar eine Übersicht über die Produktionskosten von Grundfuttermitteln - dazu gehört Grassilage. In der nachstehenden Berechnung wird eine dreischnittige Wiese mit einem Trockenmassejahresertrag von 120 dt angesetzt. Die Mengenverteilung je Schnitt ergibt demnach für den

1. Schnitt ca. 50%
2. Schnitt ca. 30%
3. Schnitt ca. 20%

Bezeichnung t TM/ha u. Jahr t FM/ha u. Jahr t FM/ha u. 1.Schnitt
50%
t an FM / Silo-
schlauch
ha Grün-
land/Silo-
schlauch
   
Silageertrag 12 46 23 300 13    
  DM/ ha u. Jahr DM/t u.
Schnitt
zusätzl. Kosten Anhänger
DM/ha
Kosten Schlauch pressen
DM/t
Silierzusatz
DM/t
Kosten je t u. Schnitt siliert
DM
Kosten gesamt
DM
Kosten der Silage-
gewinnung
2.400,00 26,09 9,23 12,00 2,55 49,87 14.961,00
Korrektur für Lohn- und Produktions-
kostenerhöhung seit 1990 20%
2.880,00 31,31 9,23 12,00 2,55 55,09 16.527,00

Die Korrektur der Produktionskosten/ha ist notwendig, da die 2.Auflage des zitierten Buches exakt zur Wende 1990 erschienen ist und somit die besondere Problematik der ostdeutschen Landwirtschaft noch nicht mit einbezogen werden konnte. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, daß in der Landwirtschaft der neuen Bundesländer reale Löhne bezahlt werden müssen, wogegen in den Altbundesländern nur Lohnansätze kalkuliert werden.

Die Preise der Lohnpressung bleiben unverändert, da sie einer aktuellen Rechnung der B. entnommen sind.

Demnach sind dem Betrieb Erzeugungskosten für einen Silageschlauch von ca. 16.500,00 DM entstanden.

Da in diesen Kosten die Gewinnspanne von ca. 10 - 20% und der Transport noch nicht enthalten ist, diese aber beim ersatzweisen Zukauf von Futtermitteln berücksichtigt werden müssen, ist zu dem gefundenen Produktionspreis ein Zuschlag von 25% zu tätigen um die ermittelten Preise aus 1 und 2 zu vergleichen.

Angesetzt werden 50%, somit also 8.250,00 DM plus Zukaufkosten von ca. 25% ergibt 10.312,50 DM

 

3. Inoffizieller Handelspreis

In der Landwirtschaft hat sich natürlich ein inoffizieller Handelspreis für Grassilage, ab Station geladen, auf der Basis einer sensorischen Prüfung, entwickelt. Grund für diese Preisfindung ist der regionale Klimaunterschied und die damit verbundenen Mängel und Überschüsse an Grundfutter. Da in den neuen Bundesländern der Schwerpunkt der Grundfuttergewinnung auf Grassilage liegt, besteht hier auch ein reger Handel unter den Landwirten. Dabei ist die Zahl relativ gesichert, da der Handel bedingt durch Naturereignisse einzelne Landstriche alljährlich begünstigt oder benachteiligt. Da die Betriebe aber auf Futter angewiesen sind, lebt der Handel.

Preis für eine durchschnittl. Silage geladen ab Station 5,00 DM/dt
Preis für eine durchschnittl. Silage geladen ab Station 50,0 DM/t
Preis für eine durchschnittl. Silage geladen ab Station 15.000,00 DM/Siloschlauch
zuzügl. Transportkosten je Tonne 12,00 DM/t
Transportkosten gesamt 3.600,00 DM/Siloschlauch
Kosten gesamt 18.600,00 DM/Siloschlauch

Die Kosten für den Zukauf von Grassilage mittlerer Qualität betragen ca. 18.600,00 DM.
Angesetzt werden 50%, ergibt 9.300,00 DM

 

Ergebnis

Der Wert der zu ersetzenden Grassilage wird mit 9.900,00 DM festgesetzt.

 

B. Maissilage

1. Substitutionsverfahren

Bezeichnung Frisch-
masse
durch-
schnittl. TM
% /FM
TM im Silo-
schlauch
t
Rohfaser in der TM
%
verdauliches Rohprotein in der TM NEL in der TM Kosten der Erzeugung
DM
Silierte Futtermenge              
je kg TM   39   20 137 g 6,52 MJ  
Menge im Siloschlauch 300   117 20 16.029 kg 763 GJ  
Ersatzfuttermittel              
Heu - beste Qualität              
je kg TM   86   21 159 g 5,17 MJ 0,35
t 76   65   10.335 kg 336,05 GJ 22.750,00
Körnermais              
je kg TM   88   2 95 g 8,37 MJ 0,26
t 56   49   4.655 kg 410,13 GJ 14.560,00
Soja-
extraktion-
schrot
             
je kg TM   89 %   3 % 501g 7,22 GJ 0,52
t 2   2   1.002 kg 14,44 GJ 1.040,00
gesamt 132       15.992 kg 760,62 GJ 38.350,00
Differenz         37,00 2,38 -38.350,00

Das zu ersetzende Futter "Maissilage in der Teigreife" wird, bezogen auf die zu ersetzenden Hauptnährstoffkomponenten Energie und Eiweis unter Berücksichtigung der Rohfaserstruktur, durch Heu und Weizen und Sojaschrot ersetzt. Diese Vorgehensweise bringt eine gesicherte Datenbasis, da sowohl für Heu als auch für Körnermais und Sojaschrot6 aktuelle Marknotierungen vorhanden sind. Die verbleibenden Differenzen können dabei außer Ansatz bleiben, da bei der Masse die Differenz vernachläßigbar ist.

Bei Heu wurde auf Spitzenqualität zurückgegriffen, da es sich laut Unterschungsergebnis bei der Silage ebenfalls um eine Spitzenqualität zur Ernte handelte. Zu dem Preis der Marktnotierung, ausgewiesen als Erzeugerpreis, sind noch Händlerspanne und Transport hinzuzurechnen. Heu als Ersatzfuttermittel ist zwingend, da der Wiederkäuer wegen seines besonderen Verdauungssystems auf strukturierte Rohfaser angewiesen ist. Dazu kommt, das Heu als Ersatz für Maissilage unter Milcherzeugern zwar möglich aber gegenüber der zu ersetzenden Maissilage nur das zweitbeste Mittel der Wahl ist. Der Ersatz des verdorbenen Futters ausschließlich durch Kraftfutter würde in kürzester Zeit zum Totalverlust der Milchtiere führen.

Um die energetischen Differenzen zwischen Heu und Maissilage auszugleichen, ist der Einsatz von Körnermais und Sojaschrot notwendig. Beide Futtermittel werden am Markt gehandelt.

Zu den Kosten des Getreides kommen noch die Kosten der Getreideaufbereitung mit Hilfe einer Quetsche. Die Tonne Quetschen wird mit 20,00 DM angesetzt, mithin also 980,00 DM.

Das Substitutionsverfahren kommt zu dem Ergebnis, daß die Maissilage gepreßt in einem Siloschlauch am Standort L. einen Wert von 39.000,00 DM hat.


6 Bay. Landw. Wochenblatt, Marktpreisberichterstattung Heft 10 vom 07.03.1998

 

2. Produktionskosten

Der Verfasser greift hier, um das Gutachten nicht zu sehr auf zublähen auf die gängige Fachliteratur zurück. Unter dem Titel "Erfolgreiche Milchviehfütterung" veröffentlichen die Autoren D.Heller und V.Potthast in der Verlagsunion Agrar eine Übersicht über die Produktionskosten von Grundfuttermitteln - dazu gehört auch Maissilage. In der nachstehenden Berechnung wird von einem Trockenmassejahresertrag von 171 dt/ha ausgegangen.

Bezeichnung t TM/ha u. Jahr t FM/ha u. Jahr   t an FM / Silo-
schlauch
ha Acker-
land/Silo-
schlauch
   
Silageertrag 17 46   300 7    
  DM/ ha u. Jahr DM/t zusätzl. Kosten Anhänger
DM/ha
Kosten Schlauch pressen
DM/t
Silierzusatz
DM/t
Kosten je t siliert
DM
Kosten gesamt
DM
Kosten der Silage-
gewinnung
2.500,00 54,35 33,60 12,00 2,55 102,50 30.750,00
Korrektur für Lohn- und Produktions-
kostenerhöhung seit 1990 20%
3.000,00 65,22 33,60 12,00 2,55 113,37 34.011,00

Die Korrektur der Produktionskosten/ha ist notwendig, da die 2.Auflage des zitierten Buches exakt zur Wende 1990 erschienen ist und somit die besondere Problematik der ostdeutschen Landwirtschaft noch nicht mit einbezogen werden konnte. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, daß in der Landwirtschaft der neuen Bundesländer reale Löhne bezahlt werden müssen, wogegen in den Altbundesländern nur Lohnansätze kalkuliert werden.

Die Preise der Lohnpressung bleiben unverändert, da sie einer aktuellen Rechnung der B. entnommen sind.

Demnach sind dem Betrieb Erzeugungskosten für einen Silageschlauch von ca. 34.000,00 DM entstanden.

Da in diesen Kosten die Gewinnspanne von ca. 10 - 20% und der Transport noch nicht enthalten ist, diese aber beim ersatzweisen Zukauf von Futtermitteln berücksichtigt werden müssen, ist zu dem gefundenen Produktionspreis ein Zuschlag von 25% zu tätigen um die ermittelten Preise aus 1 und 2 zu vergleichen.

Somit beträgt der Ersatzwert auf der Grundlage der Produktionskosten 42.500,00 DM

 

Ergebnis

Der Wert der Maissilage am Standort L., im Siloschlauch siliert, beträgt 40.000,00 DM

 

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4.2.2. Sonstige Kosten der Futterbeschaffung

Bei der Grassilage hat der Betrieb zur Schadensminderung die vermeindlich noch verwertbaren Teile der Silage aus L. geladen, nach Gr. gefahren und versucht dieses Futter an des Jungvieh zu verfüttern. Gleichzeitig wurde Grassilage von Gr. nach L. transportiert, um das abgefahrene Futter zu ersetzen. Für diese Maßnahme sind Kosten für das Laden und Transportieren entstanden, die zu ersetzen sind.

Die verwendeten Daten sind der KTBL-Taschenbuch Landwirtschaft 1990 entnommen.

Bezeichnung Laden mit Kran (Maschinenkosten) Transportkosten (Maschinenkosten)  
Kosten in DM / Std. 50,00 51,40  
Stundenbedarf / Tag 1,00 1,00  
Tage bei 2 t/d u. 150t ges. 75 75  
davon Feiertag und Sonntage 13 13  
Kosten/Arbeitstag 50,00 51,40  
Kosten an Werktagen gesamt 3.100,00 3.186,80  
Zuschlag an Sonn- u. Feiertagen % 50 (S) bzw. 100 (F) 50 (S) bzw. 100 (F)  
Kosten an Sonn- u. Feiertagen 1.050,00 1.079,40  
Kosten gesamt 4.150,00 4.266,20 8.416,20

Die zusätzlichen Kosten zur Schadensminderung betragen 8.400,00 DM

 

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4.2.3. Milchleistungseinbruch

Anhand der Milchabrechnungen wurde überprüft, ob es wegen des schlechten Futters zu Einbrüchen bei der Milchleistung im Stall L. kam. Wie die Grafik zeigt, ist dem nicht so. Vielmehr hat der Betrieb richtig auf das Futterproblem reagiert und durch geeignete Massnahmen eine Milchleistungsdepression, hervorgerufen durch schlechtes Futter, verhindert.

 

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4.2.4. Tierverluste

Da dem Unterzeichner bei Abgabe des Gutachtens keine Erkenntnisse über den Ausgang der Untersuchungen des Tiergesundheitsdienstes vorlagen kann, darüber hier keine Aussage gemacht werden.

 

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5. Zusammenfaßung

Durch mangelhafte Verpreßung der Silageschläuche am Standort L. in 1997 durch den beauftragten Lohnunternehmer entstand dem Agc. Gr. GmbH & Co KG ein Vermögensnachteil bei

Grassilage

9.900,00 DM
(i.W. neuntausendneunhundert D-Mark)

 

Maissilage

40.000,00 DM
(i.W. vierzigtausend D-Mark)

 

Schadensminderung

8.400,00 DM
(i.W. achttausendvierhundert D-Mark)

 

insgesamt

58.300,00 DM
(i.W. achtundfünfzigtausenddreihundert D-Mark)

 

 

 

Zwickau, den 14. März 1998

 

Menges D.

öbv landw. Sachverständiger

 

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6. Quellenverzeichnis

Ortstermine am 16.12.1997 und am 27.02.1998
Untersuchungsergebnisse der A. vom 26. und 27.01.1998
O. Kellner, K. Drepper, K. Rohr Grundzüge der Fütterungslehre, 16. Auflage. Pareys Studientexte 43, 1984
D.Heller, V.Potthast Erfolgreiche Milchviehfütterung, Verlagsunion Agrar, 2. Auflage 1990
KTBL Taschenbuch Landwirtschaft 1990
KTBL Datensammlung Landwirtschaft 1995/1996
E. Straiton, Rinder- und Kälberkrankheiten, Verlagsunion Agrar, 2. Auflage 1978
Faustzahlen der Landwirtschaft, Verlagsunion Agrar, 11. Auflage 1988
Dr. J Wolf, K Mahlkow, Institut für Tierzucht der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern, Silieren im Folienschlauch, Aufsatz
Milchgeldabrechnungen des Stalles L. des Agc. Gr. der Monate 11/97 - 1/98
Gespräche mit anderen Betreibern einer Siloschlauchpresse in Sachsen im Februar/März 1998
Probeentnahmeprotokoll der A. M.

 

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7. Anlagen

Aufsatz "Silieren im Folienschlauch"
Analyseergebnisse der A. M.
Probeentnahmeprotokoll der A. M.

 

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© Oliver Gräber 1999